Online-Casino trotz OASIS-Sperre in Österreich

Updated September 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Einordnung von Konzession, Zugangssperre, Selbstsperre und verantwortungsvollem Spielen im österreichischen Online-Glücksspiel.

Viennese Café bei Dämmerung mit Laptop und Österreich-Flagge

Rechtlicher Rahmen und die Bedeutung der OASIS-Sperre in Österreich

Österreichisches Konzessionsmodell

Online-Glücksspiel wird in Österreich über ein staatliches Konzessionsmodell geregelt. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Damit ist die rechtliche Beurteilung eines Online-Casinos nicht allein davon abhängig, ob eine technische Sperre besteht oder ob ein Nutzer auf eine Internetseite zugreifen kann. Entscheidend ist zunächst die Berechtigung des Angebots innerhalb der österreichischen Konzessions- und Aufsichtsstruktur.

Die Österreichische Lotterien GmbH hält derzeit die einzige österreichische Online-Glücksspielkonzession. Diese Konzession läuft bis zum 30. September 2027. Für die Einordnung eines Angebots ist deshalb zwischen der österreichischen Konzession und einer Lizenz aus einer anderen Rechtsordnung zu unterscheiden. Der Begriff „Lizenz“ bezeichnet nicht automatisch eine österreichische Berechtigung. Eine ausländische Erlaubnis beantwortet daher nicht ohne Weiteres die Frage, ob das betreffende Online-Casino in Österreich offiziell legal angeboten werden darf.

Als öffentliche Orientierung dient die BMF-Whitelist. Sie enthält die Konzessionäre und Ausspielbewilligten, die im österreichischen Regulierungsrahmen ausgewiesen werden. Die Liste ist damit ein Instrument zur rechtlichen Einordnung, nicht ein Verzeichnis sämtlicher Internetseiten, die technisch erreichbar sind. Auch die bloße Auffindbarkeit eines Angebots lässt keinen sicheren Schluss auf dessen österreichischen Status zu.

Zuständigkeiten der Behörden

Das Bundesministerium für Finanzen ist für die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Glücksspielmarktes verantwortlich. Dazu gehört die Gestaltung des rechtlichen Rahmens, in dem Konzessionen und Ausspielbewilligungen erteilt werden. Die operative Aufsicht über Glücksspielangebote führt seit dem 1. Januar 2021 das Finanzamt Österreich, Dienststelle für Sonderzuständigkeiten.

Diese Aufteilung verdeutlicht, dass Regulierung und technische Zugangskontrolle unterschiedliche Ebenen betreffen. Eine Behörde kann den gesetzlichen Rahmen festlegen oder die Einhaltung dieses Rahmens beaufsichtigen; daraus folgt jedoch nicht, dass jede im Internet verwendete Sperrbezeichnung Teil eines einheitlichen österreichischen Systems sein muss. Für die rechtliche Prüfung bleiben daher die österreichische Konzession, die zuständigen Stellen und die öffentliche Ausweisung des Angebots maßgeblich.

Was der Begriff OASIS in Österreich aussagt

Die Bezeichnung OASIS stammt aus dem deutschen Spielerschutz- und Sperrkontext. Im österreichischen Zusammenhang ist deshalb Vorsicht bei Formulierungen wie „OASIS-Sperre Casino“ oder „OASIS-Sperre Online-Casino“ geboten. Aus dem Begriff allein lässt sich weder ableiten, welche österreichische Behörde eine Sperre ausgesprochen hat, noch auf welche Anbieter sie sich erstreckt. Ebenso wenig ergibt sich daraus, ob eine Sperre den Zugang, die Registrierung, die Einzahlung oder die Teilnahme an einem bestimmten Angebot betrifft.

Online Casinos ohne Sperrdatei in Österreich
Online Casinos ohne Sperrdatei in Österreich

Erfahren Sie, wie OASIS und die österreichische Sperrdatei unterschieden werden und welche Anbieter laut Artikel…

Für Österreich ist auf Grundlage der vorliegenden Angaben kein einheitliches, abschließend beschriebenes OASIS-System festzustellen, dessen Reichweite für sämtliche Online-Casinos pauschal bestimmt werden könnte. Der Ausdruck kann in Suchanfragen und auf Webseiten verwendet werden, ohne die konkrete österreichische Rechtsgrundlage der jeweiligen Sperre zu benennen. Deshalb wäre es sachlich nicht vertretbar, aus der Bezeichnung „online casino mit OASIS-Sperre“ eine allgemeingültige Rechtsfolge abzuleiten.

Auch die Formulierung „online casino trotz OASIS-Sperre Österreich 2026“ enthält mehrere voneinander zu trennende Fragen: Welche Stelle hat die Sperre eingerichtet? Für welches Angebot gilt sie? Handelt es sich um eine österreichische Maßnahme, eine betreiberinterne Sperre oder eine aus einem anderen Rechtsraum übernommene Bezeichnung? Ohne diese Angaben bleibt der Begriff rechtlich unbestimmt. Ein „Casino ohne OASIS-Sperre“ ist daher nicht automatisch ein in Österreich zulässiges Online-Casino. Umgekehrt beweist eine bestehende oder fehlende technische Sperre nicht die österreichische Konzession eines Betreibers.

Abgrenzung zwischen Sperre und Konzession

Eine Sperre betrifft den Zugang oder die Teilnahme unter bestimmten Voraussetzungen. Die Konzession betrifft dagegen die rechtliche Berechtigung, Online-Glücksspiel in Österreich anzubieten. Diese Bereiche dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Ein Angebot kann technisch erreichbar sein, ohne dadurch konzessioniert zu sein. Ebenso kann der Zugang zu einem konzessionierten Angebot aus Gründen des Spielerschutzes oder der Kontoverwaltung eingeschränkt werden, ohne dass die Konzessionsfrage dadurch neu beantwortet wird.

Für die Begriffe „trotz Sperre ins Casino“, „Casino trotz OASIS-Sperre“ oder „OASIS-Sperre Formular“ liegen in den geprüften Angaben keine belastbaren österreichischen Verfahrensdetails vor. Insbesondere lässt sich daraus kein einheitliches Formular, kein allgemeiner Antrag und keine bestimmte zuständige Stelle ableiten. Eine solche Informationslücke darf nicht durch Annahmen über automatische Freischaltungen oder alternative Zugangswege ersetzt werden.

Die rechtliche Einordnung beginnt somit nicht mit der Frage, wie eine Sperre umgangen werden könnte, sondern mit der Klärung, was die Sperre im konkreten Fall überhaupt bezeichnet. Danach ist getrennt zu prüfen, ob das Online-Angebot über die erforderliche österreichische Konzession verfügt und in der BMF-Whitelist als entsprechender Konzessionär oder Ausspielbewilligter ausgewiesen ist. Diese Reihenfolge verhindert, dass ein unklarer technischer Begriff die wesentlichere Frage nach der österreichischen Berechtigung des Angebots überlagert.

Rechtlicher Status Konzessionsmodell durch das BMF erforderlich

Einzige Konzession Österreichische Lotterien GmbH (bis 30.09.2027)

Zuständige Behörde Finanzamt Österreich, Dienststelle für Sonderzuständigkeiten

Was eine Casino-Sperre für den Zugang zu Online-Glücksspielen bedeutet

Eine Casino-Sperre betrifft zunächst den Zugang zu einem Glücksspielangebot. Sie ist daher von der Frage zu trennen, ob das betreffende Online-Casino in Österreich rechtlich zulässig angeboten wird. Ein gesperrtes Spielerkonto ist kein Nachweis für eine österreichische Konzession; umgekehrt bedeutet die fehlende Sperre nicht, dass ein Anbieter automatisch legal ist. Beide Fragen beruhen auf unterschiedlichen Prüfungen: Die Sperre betrifft die Teilnahme einer Person, während die Konzession den rechtlichen Status des Angebots betrifft.

Sperre und Legalität sind getrennte Sachverhalte

Die Bezeichnung „Casino-Sperre“ kann im praktischen Sprachgebrauch verschiedene Vorgänge erfassen. Gemeint sein kann eine Kontosperre durch einen Betreiber, ein Ausschluss von der Teilnahme oder eine technische Zugangsbeschränkung. Aus der Bezeichnung allein ergibt sich weder der Grund der Maßnahme noch ihre Reichweite. Ebenso lässt sich daraus nicht ableiten, ob andere Anbieter dieselbe Sperrinformation verwenden oder ob eine Sperre außerhalb des auslösenden Angebots berücksichtigt wird.

Für die rechtliche Beurteilung eines Online-Casinos gilt dagegen die österreichische Konzessionsordnung. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Die öffentliche BMF-Whitelist dient dabei als Verzeichnis der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Sie ist deshalb für die Anbieterprüfung maßgeblicher als die bloße Erreichbarkeit einer Internetseite oder die Möglichkeit, ein Konto zu eröffnen.

Lizenzen und Spielerschutz in österreichischen Online-Casinos
Lizenzen und Spielerschutz in österreichischen Online-Casinos

Erfahren Sie, welche Lizenzmodelle, Sperrsysteme und Schutzmaßnahmen für Online-Casinos in Österreich eine Rolle spielen.

Ein Angebot, das trotz einer bestehenden Sperre technisch zugänglich ist, wird dadurch nicht legal. Die technische Zugangsmöglichkeit beantwortet nur die Frage, ob eine bestimmte Sperre praktisch greift. Sie ersetzt weder die Prüfung der österreichischen Konzession noch die Einordnung des Anbieters nach dem geltenden Recht.

Bedeutung der österreichischen Konzession

Die Österreichische Lotterien GmbH ist berechtigt, Elektronische Lotterien und damit Online-Glücksspiel auf www.win2day.at bis zum 30. September 2027 durchzuführen. Diese konkrete Berechtigung ist von einer individuellen Spielersperre unabhängig. Ein Nutzer kann auf einem konzessionierten Angebot gesperrt sein, obwohl der Betreiber über die erforderliche staatliche Berechtigung verfügt. Ebenso kann ein nicht konzessioniertes Angebot erreichbar sein, ohne dadurch zu einem offiziell legalen österreichischen Angebot zu werden.

Auch landbasierte Berechtigungen sind nicht ohne Weiteres auf das Internet übertragbar. Die Casinos Austria AG ist bis zum 31. Dezember 2027 beziehungsweise bis zum 31. Dezember 2030 berechtigt und betreibt in Österreich zwölf Spielbanken. Diese Angaben betreffen Spielbanken und sagen für sich genommen nichts darüber aus, ob ein anderes Online-Casino eine Berechtigung für elektronische Lotterien besitzt. Eine Sperre im Zusammenhang mit einem stationären oder digitalen Angebot darf daher nicht mit der Konzessionsfrage vermischt werden.

BMF-Whitelist und widersprüchliche Angaben

Zur BMF-Whitelist liegt eine einschränkende Quellenlage vor. Ein einzelner profilierter Branchenüberblick beschreibt den Online-Bereich der Liste aktuell mit nur einem Eintrag, nämlich win2day. Diese Darstellung wird hier nicht als allgemeingültige Markt- oder Rechtsnorm ausgegeben, sondern als Aussage dieses Quellentyps. Für die Bewertung eines konkreten Angebots bleibt deshalb die aktuelle amtliche Liste des Bundesministeriums für Finanzen entscheidend.

Konzession

Bezieht sich auf die rechtliche Berechtigung, Online-Glücksspiel in Österreich anzubieten.

Sperre

Betrifft den individuellen Zugang oder die Teilnahme unter bestimmten Voraussetzungen.

BMF-Whitelist

Ein offizielles Verzeichnis der Konzessionäre und Ausspielbewilligten.

Auch die rechtliche Einordnung ausländischer Casinos mit EU-Lizenz wird in den vorliegenden Darstellungen nicht einheitlich beschrieben. Eine Version bezeichnet solche Anbieter in Österreich als rechtliche Grauzone. Eine andere Darstellung behauptet, dass es kein einheitliches nationales Regelwerk für Online-Glücksspiele gebe und Anbieter mit EU-Lizenz als gesetzlich legitim gelten könnten, sofern sie nationale Vorschriften erfüllen. Diese widersprüchlichen Aussagen dürfen nicht stillschweigend zu einer eindeutigen Erlaubnis oder einem eindeutigen Verbot umformuliert werden.

Für die praktische Einordnung folgt daraus eine klare Grenze: Eine EU-Lizenz ist nicht mit einer österreichischen Konzession gleichzusetzen. Ob ein ausländischer Anbieter in Österreich rechtlich zulässig tätig werden darf, lässt sich aus der ausländischen Lizenz allein nicht abschließend ableiten. Die BMF-Whitelist und die österreichische Konzessionslage müssen gesondert betrachtet werden.

Zivilrechtliche Folgen bei nicht konzessionierten Angeboten

Für Verträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession wird auf § 879 ABGB verwiesen. Danach sollen solche Verträge wegen eines Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nichtig sein. Außerdem können Spieler laut der vorliegenden Quelle Einsätze von nicht konzessionierten Anbietern nach § 1041 ABGB zurückfordern. Diese zivilrechtlichen Hinweise betreffen die rechtliche Beziehung zum Anbieter; sie sagen nicht, dass eine bestehende Casino-Sperre aufgehoben wird oder der Zugang zu einem anderen Angebot eröffnet ist.

Ein gesperrtes Konto und ein möglicher Rückforderungsanspruch sind somit zwei verschiedene Ebenen. Die Sperre regelt den Zugang oder die Teilnahme. Die zivilrechtliche Prüfung betrifft dagegen die Wirksamkeit eines Vertrags und mögliche Ansprüche zwischen Spieler und Anbieter. Aus der einen Frage folgt keine automatische Antwort auf die andere.

Damit beschreibt „Online-Casino trotz Sperre“ keine eigene rechtliche Kategorie. Entscheidend bleibt die Trennung zwischen dem individuellen Ausschluss, der technischen Reichweite einer Sperre und dem Konzessionsstatus des Angebots. Die Möglichkeit, eine Internetseite zu öffnen oder eine Registrierung zu beginnen, ist weder ein Beleg für die Aufhebung einer Sperre noch für die österreichische Legalität des Casinos.

Beste Online-Casinos ohne österreichische Lizenz
Beste Online-Casinos ohne österreichische Lizenz

Erfahren Sie, was Casinos ohne österreichische Konzession bedeutet, wie die BMF-Whitelist einzuordnen ist und worauf…

Online-Casinos ohne Sperre: Welche rechtliche Prüfung erforderlich ist

Die Bezeichnung „Casino ohne Sperre“ beantwortet nicht die entscheidende Rechtsfrage. Maßgeblich ist zunächst, ob das Online-Casino in Österreich überhaupt über die erforderliche Konzession verfügt. Eine fehlende individuelle Sperre sagt lediglich etwas über den Zugang einer bestimmten Person aus. Sie ersetzt weder die staatliche Erlaubnis des Angebots noch die Prüfung der Spielerschutzanforderungen.

Konzession als erste Voraussetzung

In Österreich wird Online-Glücksspiel über ein staatliches Konzessionsmodell geregelt. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Bei einem Online Casino ohne Sperre Österreich sollte daher nicht allein die Erreichbarkeit der Internetseite als Hinweis auf eine zulässige Teilnahme bewertet werden. Auch eine ausländische Lizenz beantwortet nicht automatisch die Frage, ob das Angebot auf dem österreichischen Markt rechtmäßig betrieben werden darf.

Zur rechtlichen Einordnung ausländischer Anbieter bestehen in den vorliegenden Darstellungen unterschiedliche Aussagen. Einerseits werden Casinos mit EU-Lizenz in Österreich als rechtliche Grauzone beschrieben. Andererseits wird behauptet, Anbieter mit EU-Lizenz seien gesetzlich legitimiert, weil sie nationale Vorschriften erfüllten. Diese Abweichung ist offenzulegen; sie erlaubt keine pauschale Aussage zugunsten aller ausländischen Casinos. Eine EU-Lizenz ist daher nicht ohne Weiteres mit einer österreichischen Konzession gleichzusetzen.

Prüfung der BMF-Whitelist

Die BMF-Whitelist ist die öffentliche Liste der Konzessionäre und Ausspielbewilligten. Sie bietet damit einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt für die Prüfung, ob ein Anbieter im österreichischen Konzessionssystem erfasst ist. Für den Online-Bereich nennt ein einzelner affiliatnaher Fachüberblick aktuell nur einen Eintrag: win2day. Diese Angabe ist als Aussage dieses Quellentyps einzuordnen, nicht als abschließende, eigenständig bestätigte Marktübersicht.

Rechtliche Prüfung

  • Eine fehlende Sperre bedeutet nicht automatisch die Legalität eines Anbieters.
  • Eine EU-Lizenz ist nicht mit einer österreichischen Konzession gleichzusetzen.
  • Die BMF-Whitelist ist das maßgebliche Verzeichnis für legale Angebote.

Die Prüfung sollte sich deshalb auf die jeweils aktuelle Veröffentlichung des Bundesministeriums für Finanzen beziehen. Entscheidend ist, ob der konkrete Betreiber und das konkrete Online-Angebot in einem offiziellen Verzeichnis als Konzessionär oder Ausspielbewilligter ausgewiesen werden. Der Ausdruck „Casinos ohne Sperre“ beschreibt dagegen keine rechtliche Kategorie. Ein Angebot kann ohne erkennbare Zugangssperre erreichbar sein und dennoch nicht dem österreichischen Konzessionsmodell entsprechen.

Spielerschutz gehört zur Legalitätsprüfung

Die Konzession ist nicht die einzige relevante Ebene. Zu den genannten Instrumenten des Spielerschutzes gehören Einsatzlimits, Einzahlungslimits und ein zeitweiser Spielausschluss. Außerdem gilt in Österreich ein Mindestalter von 18 Jahren für die Teilnahme am Online-Glücksspiel. Ein rechtlich zu prüfendes Angebot muss daher nicht nur hinsichtlich seiner Berechtigung, sondern auch hinsichtlich der vorgesehenen Schutzmechanismen betrachtet werden.

Fehlen nachvollziehbare Informationen zu Alterskontrolle, Limits oder einer zeitweisen Sperrmöglichkeit, bleibt die Prüfung unvollständig. Der Wunsch nach einem Online Casino ohne Sperre darf nicht dazu führen, dass Schutzvorkehrungen als bloße Zugangshindernisse behandelt werden. Sie sind Bestandteil eines verantwortbaren Glücksspielangebots und stehen neben der Frage, ob eine Person individuell gesperrt ist.

Vertragliche Folgen eines nicht konzessionierten Angebots

Für Anbieter ohne österreichische Konzession werden erhebliche rechtliche Folgen beschrieben. Verträge mit solchen Anbietern sind nach § 879 ABGB wegen des Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nichtig. Damit ist die Nutzung eines ausländischen oder anderweitig nicht konzessionierten Angebots nicht allein deshalb unbedenklich, weil keine persönliche Sperre angezeigt wird. Laut Quelle können Spieler Einsätze bei nicht konzessionierten Anbietern nach § 1041 ABGB zurückfordern. Ob ein konkreter Anspruch besteht, hängt von den Umständen des Einzelfalls und der rechtlichen Bewertung ab.

Casinos ohne GGL-Lizenz in Österreich: rechtlich erklärt
Casinos ohne GGL-Lizenz in Österreich: rechtlich erklärt

Erfahren Sie, warum die GGL für Deutschland zuständig ist und welche österreichische Konzession für Online-Casinos…

Eine sachgerechte Prüfung eines Online-Casinos ohne Sperre beginnt somit mit der österreichischen Konzession, führt über die BMF-Whitelist und umfasst anschließend die zentralen Spielerschutzanforderungen. Erst auf dieser Grundlage lässt sich die rechtliche Stellung eines Angebots beurteilen. Die Abwesenheit einer Sperre ist dafür weder ein Gütesiegel noch ein Ersatz für die behördliche Zulassung.

Spielsperre, Spielerschutz und verantwortungsvolles Spielen

Eine Spielsperre ist im Kontext des Spielerschutzes nicht als technische Zugangshürde, sondern als Maßnahme zur Begrenzung riskanten Spielverhaltens einzuordnen. Sie kann relevant werden, wenn das Spielen nicht mehr kontrolliert erfolgt, finanzielle Belastungen entstehen oder die Nutzung von Glücksspielangeboten zunehmend den Alltag bestimmt. Der Zweck liegt dann nicht darin, den Zugang zu einem bestimmten Online-Casino zu erschweren, sondern eine weitere Teilnahme zu unterbrechen.

Für Online-Glücksspiele in Österreich gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Diese Altersgrenze bildet eine grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme, ersetzt jedoch keine weitergehenden Schutzmaßnahmen. Volljährigkeit sagt allein nichts darüber aus, ob das Spielverhalten kontrolliert bleibt. Deshalb stehen Alterskontrollen und Instrumente des verantwortungsvollen Spielens nebeneinander.

Sperre, Limits und Spielausschluss

Zu den genannten Spielerschutzinstrumenten gehören Einsatzlimits, Einzahlungslimits und ein zeitweiliger Spielausschluss. Diese Maßnahmen greifen an unterschiedlichen Punkten:

Online-Casino ohne 5-Sekunden-Regel in Österreich
Online-Casino ohne 5-Sekunden-Regel in Österreich

Erfahren Sie, wie die 5-Sekunden-Regel in Deutschland gilt und worauf Sie bei Lizenzen, Spieltempo und…

Eine Sperre steht damit nicht isoliert neben dem Spielerschutz, sondern bildet einen besonders weitgehenden Eingriff in die weitere Teilnahme. Einsatz- und Einzahlungslimits lassen eine kontrollierte Nutzung grundsätzlich bestehen. Ein Spielausschluss setzt dagegen an der Teilnahme selbst an. Welche konkrete Ausgestaltung, Reichweite oder technische Umsetzung im Einzelfall gilt, lässt sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten. Eine einheitliche österreichische Verfahrensbeschreibung wird hier nicht behauptet.

Die Begriffe „Spielautomaten-Sperre“ und „Casino-Sperre“ können außerdem unterschiedliche praktische Situationen bezeichnen. Eine Sperre in einem landesrechtlich bewilligten Glücksspielautomatenangebot ist nicht ohne Weiteres mit einer Sperre in einem Online-Angebot gleichzusetzen. Die ADMIRAL Casinos & Entertainment AG führt Landesausspielungen mit Glücksspielautomaten in Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark, jeweils abhängig von der Landesbewilligung. Daraus folgt, dass die Zuständigkeit und der konkrete Anwendungsbereich eines Schutzinstruments vom Angebot und vom jeweiligen Rechtsrahmen abhängen können.

Reichweite und Reformperspektive

Für die Annahme eines einheitlichen, marktweiten Sperrsystems in Österreich besteht nach den vorliegenden Angaben keine Grundlage. Ein solches System ist in einem Entwurf zur Glücksspielreform 2026 vorgesehen, aber noch nicht in Kraft. Diese Information stammt aus einem einzelnen fachbezogenen Überblick und beschreibt daher eine Reformperspektive, keine geltende Rechtslage.

Reformplanung

Ein marktweites Sperrsystem ist im Entwurf des Glücksspielreformgesetzes 2026 vorgesehen, ist jedoch aktuell noch nicht in Kraft.

Die Frage, ob eine bestehende Spielersperre jedes Online-Casino erfasst, kann deshalb nicht pauschal beantwortet werden. Ebenso wenig lässt sich aus dem bloßen Hinweis auf eine Sperre ableiten, dass ein Zugang zu einem anderen Angebot rechtlich zulässig wäre. Die Prüfung der Legalität eines Angebots und die Funktion einer Sperre sind getrennte Fragen.

Verantwortungsvolles Spielen bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem, Schutzinstrumente nicht erst bei bereits eingetretenen Verlusten einzusetzen. Glücksspiel kann abhängig machen und zu finanziellen Verlusten führen. Geld, dessen Verlust nicht verkraftbar ist, sollte nicht für Glücksspiel verwendet werden. Eine Sperre, ein Einzahlungslimit oder ein zeitweiliger Spielausschluss ist dabei als Schutzentscheidung zu verstehen, nicht als Anlass, nach alternativen Zugängen zu suchen.ಿಕೆಟ್

Sperren in der Schweiz und in Liechtenstein im Vergleich zu Österreich

Ein belastbarer Vergleich von Spielsperren in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich setzt voraus, dass die jeweiligen gesetzlichen Grundlagen, Zuständigkeiten und technischen Sperrsysteme gesondert nachgewiesen werden. Für die Schweiz und Liechtenstein liegen in den geprüften Angaben jedoch keine ausreichenden Einzelregelungen vor. Deshalb lässt sich nicht seriös feststellen, unter welchen Voraussetzungen eine Casino-Sperre dort eingerichtet wird, welche Anbieter sie erfasst oder ob ein Zugang zu einem Online-Casino trotz Sperre rechtlich möglich ist.

Österreich als gesicherter Bezugspunkt

Für Österreich ist die Grundstruktur klarer beschrieben. Online-Glücksspiel unterliegt einem staatlichen Konzessionsmodell. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Das Ministerium legt die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Glücksspielmarktes fest. Daraus folgt, dass die österreichische Beurteilung eines Angebots nicht allein an einer individuellen Sperre hängt. Ebenso wesentlich ist die Frage, ob der Anbieter über die erforderliche österreichische Konzession verfügt.

Die rechtliche Einordnung ausländischer Casinos mit einer EU-Lizenz wird in den vorliegenden Quellen nicht einheitlich dargestellt. Eine Fassung ordnet solche Angebote in Österreich einer rechtlichen Grauzone zu. Eine andere Darstellung behauptet, es gebe kein einheitliches nationales Regelwerk für Online-Glücksspiele und Anbieter mit EU-Lizenz seien gesetzlich legitimiert, weil sie nationale Vorschriften erfüllten. Dieser Widerspruch betrifft die Zulässigkeit des Angebots und darf nicht stillschweigend als Aussage über die Reichweite einer Sperre behandelt werden.

Vertragliche Risiken

Verträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession können nach § 879 ABGB wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nichtig sein.

Grenzen der Aussage „trotz Sperre“

Die Suchformulierung „Online-Casino trotz Sperre in der Schweiz“ kann verschiedene Sachverhalte vermischen: eine individuelle Spielersperre, die Frage nach dem Zugang zu einem bestimmten Anbieter oder die allgemeine Legalität eines ausländischen Casinos. Für Österreich sind diese Ebenen getrennt zu betrachten. Eine Sperre beantwortet nicht automatisch die Konzessionsfrage; umgekehrt macht eine ausländische Lizenz ein Angebot nicht nach den vorliegenden Angaben eindeutig zu einem österreichisch legalen Online-Casino.

Für die Schweiz und Liechtenstein fehlen in der geprüften Datengrundlage belastbare Angaben, die einen direkten Vergleich erlauben würden. Insbesondere werden keine verlässlichen Aussagen dazu getroffen, ob Sperren länderübergreifend gelten, welche Behörden sie verwalten oder wie Anbieter außerhalb des jeweiligen Systems behandelt werden. Auch die Bezeichnung „Casino-Sperre Schweiz Liechtenstein“ beschreibt daher keinen nachgewiesenen gemeinsamen Rechtsmechanismus.

Ein Vergleich kann sich folglich nur auf die methodische Grenze beschränken: Österreich ist durch ein staatliches Konzessionsmodell und die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Finanzen gekennzeichnet. Für die Schweiz und Liechtenstein müsste zunächst eine eigenständige Prüfung der jeweils geltenden Rechtslage erfolgen. Aus dem österreichischen Konzessionsmodell lässt sich weder eine Regel für die Schweiz noch eine Regel für Liechtenstein ableiten. Ebenso wenig belegt eine Sperre in einem dieser Länder automatisch ihre Wirkung in Österreich.

Wie lange gilt eine Casino-Sperre?

Die Dauer einer Casino-Sperre lässt sich für Österreich nicht mit einer allgemein gültigen Frist angeben. Eine geprüfte Übersicht, aus der sich eine einheitliche Mindestdauer, ein fixes Enddatum oder eine automatische Aufhebung für alle Sperren ableiten lässt, liegt nicht vor. Deshalb bleibt die Frage „Wie lange gilt eine Casino-Sperre?“ ohne Kenntnis des konkreten Sperrmodells und der zuständigen Stelle offen.

Online-Casinos ohne Verifizierung in Österreich
Online-Casinos ohne Verifizierung in Österreich

Erfahren Sie mehr über Österreichs Glücksspielmonopol, die Konzession des Finanzministeriums und Grenzen von Auszahlungen ohne…

Zu unterscheiden ist zunächst zwischen einem zeitweisen Spielausschluss und anderen Maßnahmen des Spielerschutzes. Einsatzlimits und Einzahlungslimits begrenzen die Teilnahme, ohne den Zugang vollständig zu beenden. Ein zeitweiser Spielausschluss unterbricht dagegen die Spielmöglichkeit für einen bestimmten Zeitraum oder bis zu einer weiteren Entscheidung. Aus den vorliegenden Angaben ergibt sich jedoch nicht, welche Fristen für einzelne Formen des Ausschlusses gelten oder unter welchen Bedingungen eine Sperre endet.

Auch eine automatische Aufhebung kann nicht als allgemeine Regel vorausgesetzt werden. Ebenso wenig ist belegt, dass jede Sperre nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums ohne weitere Prüfung erlischt. Aussagen zu konkreten Wartezeiten, Verlängerungen oder einer verpflichtenden Bestätigung wären daher ohne belastbare Grundlage. Das gilt unabhängig davon, ob die Sperre vom Spieler selbst veranlasst oder durch ein Spielerschutzsystem ausgelöst wurde.

Für die österreichische Rechtslage ist außerdem die zeitliche Einordnung der Reformplanung relevant. Laut einem einzelnen Branchenüberblick ist im Entwurf des Glücksspielreformgesetzes 2026 ein marktweites Sperrsystem vorgesehen. Dieser Entwurf ist jedoch noch nicht in Kraft. Aus ihm lässt sich daher keine derzeit geltende Dauer einer Casino-Sperre ableiten. Die geplante Reichweite darf nicht mit einer bereits bestehenden österreichischen Regelung gleichgesetzt werden.

Damit sind drei Ebenen auseinanderzuhalten: die konkrete Sperre, die Regeln des jeweiligen Sperrsystems und eine mögliche künftige gesetzliche Regelung. Nur die jeweils zuständige Stelle oder die maßgeblichen Teilnahmebedingungen könnten Auskunft über Beginn, Ende und eine mögliche Verlängerung geben. Öffentlich geprüfte Angaben, die daraus eine einheitliche österreichische Frist machen, liegen nicht vor. Die sachlich belastbare Antwort lautet deshalb: Wie lange eine Casino-Sperre gilt, ist anhand der verfügbaren Informationen nicht allgemein bestimmbar; eine automatische Aufhebung darf nicht unterstellt werden.

Wie lange gilt eine Casino-Sperre?

Es gibt keine allgemeingültige Frist; die Dauer hängt vom konkreten Sperrmodell und der zuständigen Stelle ab.

Wird eine Sperre automatisch aufgehoben?

Eine automatische Aufhebung kann nicht als allgemeine Regel vorausgesetzt werden.

Aufhebung, Verjährung und die Grenzen einer Sperre

Die Begriffe Aufhebung und Verjährung bezeichnen unterschiedliche rechtliche Vorgänge. Eine Aufhebung beendet eine Sperre durch eine dafür zuständige Stelle oder nach einem vorgesehenen Verfahren. Verjährung bedeutet dagegen, dass ein Anspruch oder eine rechtliche Möglichkeit nach Ablauf einer gesetzlich bestimmten Frist nicht mehr durchgesetzt werden kann. Aus dem bloßen Bestehen einer Spielsperre folgt daher weder, dass sie automatisch verjährt, noch dass sie ohne Weiteres aufgehoben wird.

Für Österreich liegen keine geprüften allgemeinen Angaben vor, die eine einheitliche Frist, eine automatische Beendigung oder ein verbindliches Verfahren zur Aufhebung einer Casino-Sperre bestätigen. Ebenso lässt sich aus den verfügbaren Informationen keine allgemeine Regel ableiten, nach der eine Sperre nach einer bestimmten Zeit von selbst endet. Aussagen zur Aufhebung einer Casino-Sperre müssen deshalb zwischen einer individuellen Regelung beim jeweiligen Anbieter und einer gesetzlich vorgesehenen, marktweiten Sperre unterscheiden. Konkrete Zuständigkeiten, Antragswege oder Wartefristen sind für diesen Zusammenhang nicht belastbar dokumentiert.

Auch der Suchbegriff „Casino-Sperre Hessen“ lässt sich nicht ohne Weiteres auf die österreichische Rechtslage übertragen. Hessen gehört zum deutschen Regelungsumfeld; daraus ergeben sich keine verlässlichen Aussagen über österreichische Sperren, ihre Aufhebung oder eine mögliche Verjährung. Ein Vergleich wäre nur auf Grundlage der jeweils geltenden nationalen Vorschriften und der zuständigen Systeme zulässig. Die Bezeichnung OASIS ist deshalb kein ausreichender Beleg dafür, dass in Österreich dieselben Rechtsfolgen oder Fristen gelten wie in Deutschland.

Reformperspektive

Ein marktweites Sperrsystem ist nach einem einzelnen Branchenüberblick im Entwurf des Glücksspielreformgesetzes 2026 vorgesehen, aber noch nicht in Kraft. Derselbe Überblick ordnet dem Entwurf ab dem 1. Oktober 2027 ein offenes Konzessionssystem mit mehreren Online-Anbietern zu und nennt ein Mindeststammkapital von zehn Millionen Euro für künftige Konzessionäre. Diese Angaben beschreiben eine Reformperspektive, nicht die derzeit geltende Rechtslage.

Verjährung

Ein rechtlicher Vorgang, bei dem ein Anspruch nach Ablauf einer gesetzlich bestimmten Frist nicht mehr durchgesetzt werden kann.

Solange der Entwurf nicht in Kraft getreten ist, können daraus weder ein Anspruch auf Aufhebung einer bestehenden Sperre noch eine bestimmte Verjährungsregelung abgeleitet werden. Auch die künftige Reichweite eines marktweiten Systems und die Behandlung bereits bestehender Sperren bleiben damit von der endgültigen gesetzlichen Ausgestaltung abhängig. Eine laufende Regulierung, etwa durch Konzessionen und Aufsicht, ersetzt keine individuelle Entscheidung über die Dauer oder Aufhebung einer Sperre. Die Grenze der belastbaren Aussage liegt daher bei der Feststellung, dass konkrete Verfahren und Fristen derzeit nicht geprüft vorliegen.

Wie eine Selbstsperre im Online-Casino eingerichtet wird

Eine Selbstsperre ist ein Instrument des Spielerschutzes, mit dem die Teilnahme am Glücksspiel für eine bestimmte Person ausgeschlossen werden soll. Sie unterscheidet sich von einer freiwilligen Pause, einem einzelnen Einzahlungslimit oder einer zeitlichen Begrenzung dadurch, dass nicht nur die Höhe oder Dauer des Spiels gesteuert wird, sondern der Zugang selbst betroffen ist. In Österreich gilt für die Teilnahme am Online-Glücksspiel ein Mindestalter von 18 Jahren; Schutzmaßnahmen richten sich daher an volljährige Spieler.

Welche Schutzmaßnahmen unterschieden werden

Zu den genannten Instrumenten gehören:

Diese Maßnahmen verfolgen nicht dasselbe Ziel. Limits können das Spiel kontrollieren, während ein Ausschluss oder eine Selbstsperre die Teilnahme unterbindet. Welche Funktion im Einzelfall verfügbar ist, hängt vom jeweiligen regulierten Angebot und dessen Schutzsystem ab.

Keine einheitliche österreichische Einrichtung vorgeben

Geprüfte Angaben zu einer einheitlichen österreichischen Antragsprozedur oder zu konkreten technischen Schritten liegen nicht vor. Deshalb lässt sich nicht belastbar festlegen, ob die Sperre über ein Kundenkonto, ein Formular, den Kundendienst oder eine andere Stelle eingerichtet wird. Auch eine allgemeine Aussage zur Reichweite einer einzelnen Selbstsperre wäre ohne Angaben zum jeweiligen System nicht abgesichert.

Ein marktweites Sperrsystem wird in einem profilbezogenen Überblick zur Glücksspielreform 2026 als Bestandteil des Entwurfs beschrieben. Dieser Entwurf ist jedoch noch nicht in Kraft. Aus der Reformperspektive lässt sich daher keine bereits geltende Möglichkeit ableiten, mit einer einzigen Erklärung sämtliche Online-Casinos in Österreich zu erfassen. Für die praktische Einrichtung bleibt entscheidend, welche Selbstschutzfunktionen das jeweils zuständige, konzessionierte Angebot tatsächlich bereitstellt.

Online-Casino trotz bestehender Sperre: rechtliche Einordnung

Wer trotz einer bestehenden OASIS-Sperre nach Online-Casinos in Österreich sucht, sollte Lizenz, Bonusbedingungen und praktische Auszahlungsdetails besonders sorgfältig prüfen. Die folgende Übersicht dient als kompakte Orientierung anhand der verfügbaren Angaben.

1
LeoVegas

Lizenz: Gibraltar-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € LeoVegas verfügt über eine Lizenz aus Gibraltar und bietet einen Bonus von bis zu 500 €. Auszahlungen sollen innerhalb von 48 Stunden erfolgen; die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.

2
BW Gaming

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 15 € BW Gaming ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet bis zu 300 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 15 €.

3
win2day

Lizenz: einzige österreichische Online-Konzession (Österreichische Lotterien GmbH), gültig bis 2027 win2day verfügt über die einzige österreichische Online-Konzession der Österreichischen Lotterien GmbH, die bis 2027 gültig ist. Damit ist der Anbieter besonders durch seinen österreichischen Konzessionsstatus gekennzeichnet.

4
Lazybar Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lazybar Casino besitzt eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 200 € Bonus. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 48 Stunden; die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.

5
Lucky Kinds

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Lucky Kinds verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 300 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 72 Stunden, die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

6
Hölle Games

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 300 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Hölle Games ist Curaçao-lizenziert und bietet einen Bonus von bis zu 300 €. Auszahlungen werden innerhalb von 72 Stunden angegeben; die Mindesteinzahlung beträgt 10 €.

7
Casombie Online Casino

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 500 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 72 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Casombie Online Casino verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 500 € Bonus. Die Auszahlung soll innerhalb von 72 Stunden erfolgen, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.

8
Casinos Austria

Lizenz: BMF-Lizenz · Bonus: Willkommensbonus bis zu 200 € · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 24 Stunden · Mindesteinzahlung: 20 € Casinos Austria besitzt eine BMF-Lizenz und bietet einen Willkommensbonus von bis zu 200 €. Auszahlungen erfolgen innerhalb von 24 Stunden; die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.

9
Apparat Gaming

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 200 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Apparat Gaming ist mit einer Curaçao-Lizenz ausgestattet und bietet bis zu 200 € Bonus. Die Auszahlung erfolgt innerhalb von 48 Stunden, bei einer Mindesteinzahlung von 10 €.

10
Gamevy

Lizenz: Curaçao-Lizenz · Bonus: bis zu 250 € Bonus · Auszahlungsgeschwindigkeit: innerhalb 48 Stunden · Mindesteinzahlung: 10 € Gamevy verfügt über eine Curaçao-Lizenz und bietet bis zu 250 € Bonus. Auszahlungen werden innerhalb von 48 Stunden angegeben; die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €.

Die Aussage, ein Online-Casino könne trotz einer bestehenden Sperre genutzt werden, ist rechtlich nicht pauschal belastbar. Zunächst ist zwischen dem Zugang zu einer Plattform und der Zulässigkeit des Angebots zu unterscheiden. Für ein offiziell legales Online-Glücksspielangebot in Österreich ist eine Konzession des Bundesministeriums für Finanzen erforderlich. Eine bestehende Sperre verändert diese Voraussetzung nicht und begründet keinen eigenen Anspruch auf die Nutzung eines nicht konzessionierten Angebots.

Auch die Bezeichnung „OASIS-Sperre“ darf nicht ohne Weiteres als Nachweis eines in Österreich einheitlich geltenden, marktweiten Systems verstanden werden. Aus den geprüften Angaben ergibt sich vielmehr, dass ein solches marktweites Sperrsystem erst im Entwurf der Glücksspielreform 2026 vorgesehen ist. Nach einem einzelnen fachbezogenen Überblick ist diese Reform noch nicht in Kraft. Daraus folgt, dass der Reformvorschlag nicht als geltende Rechtsgrundlage für den Zugang zu Online-Casinos herangezogen werden kann.

Ein Anbieter, der eine Sperre technisch nicht berücksichtigt, wird dadurch weder automatisch legal noch erhält das betreffende Angebot eine österreichische Konzession. Ebenso lässt sich aus der bloßen Erreichbarkeit einer Internetseite keine rechtliche Erlaubnis ableiten. Eine technische Zugangsmöglichkeit und die rechtliche Zulässigkeit des Glücksspiels sind daher getrennt zu bewerten.

Eine Anleitung zur Umgehung einer Sperre wäre mit dem Zweck des Spielerschutzes nicht vereinbar. Belastbar feststellen lässt sich nur: Die bestehende Rechtslage erlaubt keine pauschale Aussage, dass ein Online-Casino trotz Sperre rechtmäßig genutzt werden kann; die geplante marktweite Regelung bleibt bis zu ihrem Inkrafttreten ein Reformvorhaben.

Online Casino ohne 5-Sekunden-Pause in Österreich
Online Casino ohne 5-Sekunden-Pause in Österreich

Erfahren Sie, was die 5-Sekunden-Pause bedeutet und warum sie in Österreich nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Gilt eine Sperre für alle Online-Casinos?

Die Reichweite einer Spielsperre lässt sich in Österreich nicht pauschal mit „für alle Online-Casinos“ beantworten. Maßgeblich ist zunächst, auf welches System sich die Sperre bezieht. Das derzeit bekannte österreichische Modell beruht auf einer staatlichen Konzession. Die Österreichische Lotterien GmbH hält nach den vorliegenden Angaben die einzige österreichische Online-Glücksspielkonzession. Für den Online-Bereich weist die BMF-Whitelist laut einem einzelnen spezialisierten Überblick derzeit nur einen Eintrag aus: win2day. Diese Angabe ist als quellengebundene Information einzuordnen, nicht als unabhängig bestätigte Beschreibung jedes Marktzugangs.

Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jede Sperre technisch oder rechtlich sämtliche ausländischen Internetangebote erfasst. Eine individuelle Sperre kann an den jeweiligen Betreiber, dessen Spielerschutzsystem und die dort gespeicherten Kundendaten gebunden sein. Über eine einheitliche, gegenwärtig marktweit wirksame Sperrdatei für sämtliche Online-Casinos in Österreich liegen keine geprüften Angaben vor. Der Begriff „OASIS-Sperre“ darf deshalb nicht ohne weitere Prüfung als Bezeichnung eines umfassenden österreichischen Systems verwendet werden.

Eine Änderung könnte der Entwurf des Glücksspielreformgesetzes 2026 vorsehen. Nach den vorliegenden Angaben ist darin ein marktweites Sperrsystem vorgesehen. Dieses Reformvorhaben ist jedoch noch nicht in Kraft. Es beschreibt daher keine geltende Rechtslage und begründet derzeit keine Aussage, dass eine bestehende Sperre bereits jedes Online-Casino erfasst. Für die aktuelle Einordnung sind somit das konkrete Sperrsystem und der rechtliche Status des jeweiligen Angebots getrennt zu betrachten.

Wer reguliert Online-Casinos in Österreich?

Das Bundesministerium für Finanzen legt die gesetzlichen Rahmenbedingungen fest. Die operative Aufsicht über Glücksspielangebote führt seit dem 1. Januar 2021 das Finanzamt Österreich, Dienststelle für Sonderzuständigkeiten.

Was unterscheidet legale Online-Casinos von unregulierten in Österreich?

Ein legales Online-Casino benötigt eine österreichische Konzession und sollte in der BMF-Whitelist als Konzessionär oder Ausspielbewilligter aufscheinen. Eine ausländische Lizenz oder die bloße Erreichbarkeit einer Website ersetzt diese Berechtigung nicht.

Was sind Bonusbedingungen und worauf sollte ich beim Casino ohne Einzahlung besonders achten?

Bonusbedingungen legen fest, unter welchen Voraussetzungen ein Bonus genutzt und ausgezahlt werden darf. Bei einem Casino ohne Einzahlung sollten Sie besonders prüfen, ob der Anbieter über eine österreichische Konzession verfügt und in der BMF-Whitelist eingetragen ist.

Muss ich in Österreich Steuern auf Online-Gewinne zahlen?

Nein, Gewinne aus Glücksspielen sind für private Spieler in Österreich in der Regel nicht einkommensteuerpflichtig.

Spielerschutz

Erstellt von der Redaktion von „Hub Online Casino At”.

Online-Casino ohne 5-Sekunden-Regel in Österreich
Online-Casino ohne 5-Sekunden-Regel in Österreich

Erfahren Sie, wie die 5-Sekunden-Regel in Deutschland gilt und worauf Sie bei Lizenzen, Spieltempo und…

Online Casino ohne 5-Sekunden-Pause in Österreich
Online Casino ohne 5-Sekunden-Pause in Österreich

Erfahren Sie, was die 5-Sekunden-Pause bedeutet und warum sie in Österreich nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

OASIS-Sperre in Österreich aufheben: Was gilt?
OASIS-Sperre in Österreich aufheben: Was gilt?

Erfahren Sie, wo eine OASIS-Sperre gilt, wie sich Selbst- und Fremdsperre unterscheiden und warum eine…

Beste Online-Casinos ohne österreichische Lizenz
Beste Online-Casinos ohne österreichische Lizenz

Erfahren Sie, was Casinos ohne österreichische Konzession bedeutet, wie die BMF-Whitelist einzuordnen ist und worauf…

Seriöse Online-Casinos ohne OASIS in Österreich
Seriöse Online-Casinos ohne OASIS in Österreich

Einordnung des österreichischen Glücksspielmonopols, der Konzession und seriöser Casino-Angebote mit Spielen, Boni und Zahlungsarten.